Blindenfussball aus verschiedenen Blickwinkeln

Wolf Schmidt in einer Turnhalle vor einer in gänze beschriebenen Tafel. Vor ihm sitzen auf mehreren Bänken interessierte Zuhörer.

In Hamburg haben Interessierte am Samstag die Gelegenheit den Blindenfußball aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen. FC St. Pauli-Coach Wolf Schmidt leitet die Fortbildung und beleuchtet mit den Teilnehmern alle beteiligten Positionen innerhalb eines Blindenfußballteams im Einzelnen.

Das Blinden- und Sehbehinderten-Zentrum am Borgweg war im letzten Jahr noch Spielort der Blindenfußball-Bundesliga. Nun dient die Heimstätte der Blindenfußballer vom FC St. Pauli am Samstag als Seminarstandort. Das Projekt BLICKWINKEL möchte mit dieser Veranstaltung die Themen Sport und Inklusion in den Vordergrund rücken. Ein intensiver Einblick in die paralympische Sportart soll zeigen, auf welch vielschichtige Art und Weise man sich im Umfeld einer Mannschaft blinder Fußballer engagieren kann. Sei es als blinder oder sehgeschädigter Feldspieler, sehender Torwart, sehender Torguide, Trainer oder Betreuer – Aufgaben und Möglichkeiten gibt es im beliebten Mannschaftssport reichlich.

Nach einer theoretischen Einführung, in der die Strukturen im Blindenfußball und die Zusammensetzung eines Teams präsentiert werden, sollen den Teilnehmern vor allem in praktischen Einheiten die Besonderheiten des Sports auf dem Platz näher gebracht werden.

Weitere Informationen zum Projekt bieten die Seiten von
Blickwinkel Alsterdorf.
Die Fortbildung wird von BLICKWINKEL in Kooperation mit dem Deutschen Behinderten-Sportverband e. V., dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg e. V. und dem Hamburger Fußballverband e. V. organisiert.

QUELLE: Alexander Fangmann/Blindenfussball online

https://blindenfussball.net/2017/04/blindenfussball-aus-verschiedenen-blickwinkeln/

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