FC St. Pauli gewinnt den 7. sächsischen Blindenfußball Cup

Am vergangenen Wochenende des 20. 21. Oktober fand in Leipzig der 7. Sächsische Blindenfußball Cup statt. Zum ersten Mal konnten die Kiezkicker den Titel gewinnen. LASS Budapest, Tyniecka Krakau, Schalke 04, Lok Leipzig/Chemnitz, Viktoria Berlin, waren die Gegner. Im Turnier Modus „jeder gegen jeden“ konnten sich die braun weißen am Ende mit 4 Punkten Vorsprung durchsetzen. Vor Beginn stand die Teilnahme am Turnier allerdings noch auf der Kippe, da 5 Ligaspieler des FCSP teilweise kurzfristig ausfielen. Mit zwei Nachwuchsspielern des MTV Stuttgart ausgestattet, konnte der Kader spielfähig gemacht werden. Nach drei zu null Siegen am ersten Tag, war der FC St. Pauli Spitzenreiter. Kurios dabei, dass alle anderen Spiele 0:0 endeten. Am Sonntag, mit der Aussicht in den 2. Turniertag gestartet, nur noch einen Punkt für den Turniersieg zu benötigen, setzte es prompt eine 0:1 Niederlage gegen Lass Budapest. FC St. Pauli – Schalke 04, das letzte Spiel des Turniers, war lebhaft, aber kein Nerven-Krimi mehr, obwohl der 1:0 Siegtreffer erst spät von Kapitän Rasmus Narjes durch 6m Penalty erzielt werden konnte. Die Kiezkicker standen vor der Partie bereits als Turniersieger fest. Die klassischen Abgrenzungen aus dem sehenden Fußball, werden in der familiären Blindenfußball- Community weniger drastisch gelebt. Lok Leipzig und der Chemnitzer FC spielen als Spielgemeinschaft zusammen und ein Blindenfußball-Nationalspieler von Borussia Dortmund spielte in Leipzig für Schalke 04…